Wachsam vor der zweiten Welle

Die Wochen des so genannten „Shutdowns“, der kompletten Einschränkung unseres Lebens zur Vermeidung von Ansteckungen und Ausbreitung der Corona-Pandemie sind vorbei.
Jedoch wird uns die wiederkehrende Maskenpflicht noch einige Zeit begleiten.

Was die Anzahl der Verstorbenen betrifft, liegt Hard leider im traurigen Spitzenfeld. Neun Tote, das ist fast die Hälfte aller Todesfälle von ganz Vorarlberg!

Vorbereitet sein & Regelmäßig Testen

Daher gilt es, wachsam zu sein, und einen konkreten Plan zu entwicklen, wie wir mit einer so genannten zweiten Welle umgehen werden.
Um wesentlich rascher eventuelle Infektionen erkennen zu können, bevor sie sich im ganzen Haus ausbreiten, müssen regelmäßige Tests, auch und gerade vom Pflegeheimpersonal durchgeführt werden. Hier darf nicht wegen ein paar Euro gespart werden, es geht um Menschenleben!

Auch bei der Pflege zu Hause, der 24h-Betreuung, sollte eine regelmäßige Testung der Betreuerinnen, gerade beim Turnuswechsel, stattfinden. Im Vergleich zu Milliardenhilfen für die Wirtschaft kostet dies wenig und ist zielgerichteter, gegen die Pandemie, für die Menschen.
Für den Schutz der Pflegebedürftigen braucht es Schutzmaßnahmen wie Hygiene und Masken bzw. Visiere für das Personal und Besucher. Die Pflegebedürftigen stecken sich ja nicht von selbst an, sondern nur von außen. Daher liegt es in der Verantwortung aller, Ansteckungen zu vermeiden. Denn für diese Altersgruppe endet die Krankheit leider oft tödlich.

Dennoch Besuche zulassen

Mit den richtigen Schutzmaßnahmen sollen Besuche, idealerweise im Freien, da ist die Ansteckungsgefahr minimalst, möglich sein. Denn der persönliche Kontakt ist wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden. Wir müssen die Grundregeln einhalten, Abstand halten, dann bleibt vieles möglich und radikale Verbote bleiben aus.