Strandbad Hard – was wollen die Harder?

Endlich ins Tun kommen

Lochau hat letztes Jahr die alten Strandbad-Gebäude abgebrochen und einen Neubau gestartet, der im Sommer abgeschlossen werden soll. Unspektakulär, ohne Streit, schnell. Warum ist das in Hard seit vielen Jahren nicht möglich?

Außer dem Streit um den Ausschuss-Vorsitz passiert in Hard weiter nicht viel, außer einer Begehung um sich über Zustand zu informieren. Leider wird hier wieder wertvolle Zeit vergeudet. Wer sich noch immer nicht im klaren ist, dass wir ein neues Strandbad-Gebäude brauchen, hat die letzten Jahre verschlafen und war noch nie dort. Wir wollen endlich ins Tun kommen. Die verschiedenen Vorschläge aus 2014 liegen vor uns sind für alle auf www.mitanandhard.at einsehbar.

Mitglieder kennen die Strandbad-Pläne aus 2014 nicht

Scheinbar hat sich das nicht bis ins Rathaus und bis zu allen Mitgliedern des Strandbad-Ausschusses durchgesprochen, die diese Entwürfe weder haben, noch kennen. Obwohl alle Fraktionen 2014 in der Jury waren. Das stärkt nicht das Vertrauen in eine kompetente Führung.

Jetzt braucht es einen budgetären Rahmen um zu klären, was möglich ist. Eine Renovierung würde auch Millionen kosten und wäre wieder nur ein Provisorium auf wenige Jahre; ein Neubau hält über 30 Jahre. Außerdem geht es nicht nur um Essenzielles wie WCs, Duschen und Umkleiden, eine Selbstverständlichkeit. Sondern auch um neue Attraktivität, die für die Besucher Mehrwert bringt.

Was das alles ist, das wollen wir von den Harden abfragen. Von jenen, die gerne ins Strandbad gehen aber auch jenen, die woanders am See baden. Nur so bauen wir wirklich für die Harder. Die Gemeindeführung hat hierzu von sich aus nichts Konkretes geplant. Damit läuft man Gefahr, wieder am Bürger vorbei zu planen. Man hat also nichts aus den Fehlern von 2019 gelernt.
Daher wollen wir es wissen! Wir treten in den aktiven Dialog mit allen Hardern, die heuer am See sind. Nicht jeder geht ins Strandbad, viele nutzen gerne die freien Bereiche am Binnenbecken wie beim Stedepark oder Grünen Damm. Auch hier wollen wir wissen, was die Bedürfnisse sind.

Viele Ideen, viele Wünsche

Erste Fragen, Themen, Wünsche haben wir bereits gesammelt. Braucht es neue Becken? Auch der Blick über Hard hinaus, was bieten Lustenau, Bregenz oder auch Bludenz?
Neue Rutschen oder Kinderbecken? Ein Sprungbrett? Angebote der Gastronomie und faire Preise? Sauberkeit?

Länger offen – mehr Vergnügen

Die Verlängerung der Saison ist richtig, um die Sperre im Frühsommer zu kompensieren. Der Zugang zum See und den Volleyballplätzen sollte aber viel länger in den warmen Herbst möglich sein. Und das Spazieren auf der Halbinsel auch ganzjährig, inklusive der Gastronomie. Das war ein unumstrittenes Ziel von allen. Teile davon könnten rasch unabhängig vom Umbau umgesetzt werden. Auch Abends könnte im Hochsommer länger offen sein, um den Sonnengang genießen zu können.