Ufer und Hafen: Modernisieren ja – zerstören nein!

Harder Seeufer
Das Harder Seeufer. Bild: (c) Jean Theisen

Die Diskussion um die Neugestaltung des Harder Ufers wird intensiver. Zeit, endgültig Klarheit zu schaffen.

Loop und Gigantomanie

Die Diskussion um eine weitere Volksabstimmung oder Volksbefragung scheint für viele Harderinnen und Harder müßig. Doch mit den heuer präsentierten Plänen leider absolut nötig.
Grundsätzlich finden wir es gut, Visionen und Ideen groß und ganzheitlich zu denken. Die präsentierten Vorschläge zum Harder Binnenbecken sind jedoch Gigantomanie. Das wollen wir Harder nicht.

Grüner Damm naturbelassen

Klar ist: Das Strandbad sollte modernisiert werden. Eng damit zusammen hängt auch eine Modernisierung der Infrastruktur für die Wasserrettung Hard. Auch das Thaler-Areal, das von der Gemeinde vor vielen Jahren gekauft wurde, sollte endlich in ein Nutzungskonzept Hafen und Strandbad eingebettet werden.
Gleichzeitig möchten wir, dass der Grüne Damm naturbelassen bleibt. Loop und andere Bauwerke am Grünen Damm sind nicht im Interesse von uns Harderinnen und Hardern.

Nein zum Durchstich

Gemeinsam mit den meisten Harderinnen und Hardern sprechen wir uns gegen den sogenannten „Durchstich“ und damit gegen die Abschaffung der Landverbindung zum Strandbad aus. Abgesehen von den Kosten und dem verlängerten Weg zum Strandbad-Eingang bietet es vor allem Nachteile.

Nur Volksabstimmung schafft Verbindlichkeit für Bürgermeister

Dazu braucht es nochmal die Klarheit der Entscheidung durch die Bevölkerung. Nur somit sind der Bürgermeister und die Gemeindevertretung – vor und nach den Wahlen – klar gebunden, die Wünsche der Harderinnen und Harder zu respektieren.